Neue Empfehlungen im Gourmetführer spiegeln die wachsende Bedeutung der Region an Floridas Golfküste als Foodie-Destination wider.
Dass St. Pete-Clearwater als kulinarischer Hotspot in Florida gilt, ist längst kein Geheimnis mehr. Das bestätigt auch der Guide Michelin Florida: Der Gourmetführer hat vor einigen Tagen seine Empfehlungen für 2026 veröffentlicht. Dazu gehören auch zwei neue Adressen auf der Halbinsel an der Westküste. Vier Restaurants konnten ihre Empfehlung erneut sichern und wurden damit für ihre konstant hohe kulinarische Leistung belohnt.
Neu in den Michelin-Guide aufgenommen wurde das Restaurant Elliott Aster im traditionsreichen Hotel The Vinoy in St. Petersburg, auch St. Pete genannt. Küchenchef Lee Wolen verbindet moderne amerikanische Küche mit italienischen Einflüssen und setzt auf eine moderne, produktorientierte Küche. Zu den Highlights auf der Speisekarte gehören die über Holzfeuer gegrillten Steaks, aber auch hausgemachte Pastakreationen wie die Radiatore alle Vodka.
Ebenfalls neu gelistet ist In Between Days in St. Pete. Das bewusst reduzierte Konzept orientiert sich an japanischen Izakaya-Formaten und bezeichnet sich selbst als erste Sake-Bar mit Plattenladen im Tokioter Stil in Florida. Die Karte ist klein und saisonal geprägt und reicht von Ramen mit mehr als 30 Zutaten bis zu frischen Austern von der Ost- oder Westküste.
Vier Restaurants erneut vom Michelin Guide empfohlen
Alle bereits im vergangenen Jahr in den Guide aufgenommenen Restaurants konnten ihren Status als „Recommended“, also als empfohlen, bewahren. Dazu zählt das Fortu in St. Pete. Unter der Leitung von Nathan Howie vereint das Restaurant traditionelle asiatische Aromen mit moderner Raffinesse, wie Wagyu-Goyza und Miso-Black-Cod eindrucksvoll belegen. Eine kulinarische Adresse für Gäste, die auf der Suche nach einer gehobenen, aber dennoch erschwinglichen Küche sind.
Für seine Leistung wurde erneut auch das Sushi Sho Rexley belohnt. In seinem winzigen Restaurant in St. Pete – nur zehn Gäste finden gleichzeitig Platz – setzt Küchenchef Rexley Kwok auf Essen im Omakase-Stil. Das heißt, es gibt keine Speisekarte, sondern lediglich zwei verschiedene Genuss-Erlebnisse zu unterschiedlichen Preisen. Der Sushimeister entscheidet, welches Sushi er serviert.
Auch IL Ritorno in St. Pete bleibt Teil der Auswahl. Seit mehr als einem Jahrzehnt leitet Küchenchef David Benstock, der weltweit Erfahrungen sammelte, das italienische Gourmetrestaurant im Herzen von St. Pete. Mit Gerichten wie Enten-Tortellini mit gehobelter Foie gras oder Campanelle mit Shishito-Bolognese und knusprigen Schweine-Ohren bietet immer neue Perspektiven auf die klassische italienische Küche.
Zudem wurde wieder The Tides Market in Safety Harbor gelistet. Das Konzept kombiniert Fischmarkt, Feinkost und Restaurantbetrieb und setzt dabei konsequent auf regionale Produkte von der Golfküste Floridas – vor allem Fisch und Meeresfrüchte. Küchenchef Jon Walker steht für eine Küche, die auf frischesten Zutaten basiert und auf einfache, aber kunstvolle Zubereitung setzt. Das legendäre Gouper Sandwich – eine Spezialität der Region – darf dabei natürlich nicht fehlen.
„Die erneute Berücksichtigung im Michelin Guide bestätigt die positive Entwicklung unserer kulinarischen Szene“, sagt Brian Lowack, Präsident und CEO von Visit St. Pete-Clearwater. „Immer mehr Reisende kommen gezielt auch wegen der gastronomischen Vielfalt in unsere Region, die sich längst als eigenständiger Bestandteil des Reiseerlebnisses etabliert hat.“
Bildquelle: (c) visitspc.com
