Lufthansa Group Airline trotz Nahost-Krise und Netzumbau mit einer Regelmäßigkeit von fast 99 Prozent unterwegs
Die Fluggesellschaft Eurowings hat das erste Halbjahr 2026 mit einer stabilen operativen Performance und hohen Kundenzufriedenheitswerten absolviert. Trotz witterungsbedingter Einschränkungen im Flugbetrieb zu Beginn des Jahres sowie Streiks der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) war Eurowings bei 75.000 Flügen mit einer Regelmäßigkeit von annähernd 99 Prozent unterwegs. Dabei musste Eurowings aufgrund der Auseinandersetzungen im Nahen Osten ihr Programm kurzfristig stark anpassen. Insgesamt entschieden sich in den ersten sechs Monaten 2026 mehr als zehn Millionen Gäste für Deutschlands größten Ferienflieger.
Die starke operative Leistung sorgte erneut für positive Reaktionen der Fluggäste: So lag die Kundenzufriedenheit, gemessen mit dem sogenannten Net Promoter Score (NPS), bei 47 – und damit auf einem anerkannt hohen Wert in der Industrie. Dass sich laut Umfragen mehr als 71 Prozent der Fluggäste wieder für einen Flug mit Eurowings entscheiden würden, bestätigt den starken Rückhalt der Kund:innen für die Value-Airline der Lufthansa Group. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge stieg auf 85,3 Prozent.
Insbesondere im zweiten Quartal 2026 verzeichnete Eurowings eine spürbare Belebung der Nachfrage – vor allem auf Strecken in den westlichen Mittelmeerraum. Klassische Urlaubsdestinationen, allen voran Mallorca, profitierten deutlich vom veränderten Buchungsverhalten infolge der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Zusätzlich hat Eurowings 2026 ihre Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ausgebaut und verbindet die deutsche Hauptstadt im Sommerflugplan jetzt erstmals mit rund 50 Zielen. Aktueller Schwerpunkt des Ausbaus: die direkte Anbindung europäischer Hauptstädte wie London, Lissabon und Sarajevo sowie Rom (ab November).
Unterm Strich steht das Point-to-Point-Geschäftsfeld des Lufthansa Konzerns – bestehend aus Eurowings und der Beteiligung an SunExpress – im ersten Halbjahr 2026 mit einem Ergebnis von minus 252 Millionen Euro in den Büchern (Adjusted Ebit). Hier wirken sich insbesondere die höheren Treibstoffaufwendungen infolge des Nahost-Konflikts sowie gestiegene Steuern und Gebühren am Luftverkehrsstandort Deutschland belastend aus. Ferienflieger erzielen einen Großteil ihres Ergebnisses zwischen Juni und Oktober – in diesen Zeitraum fällt die Hauptreisezeit der Urlaubsgäste.
Quelle: Eurowings
