Calvià und Meliá Hotels International starten Pilotprojekt für nachhaltigeres Wassermanagement

Calvià und Meliá Hotels International starten Pilotprojekt für nachhaltigeres Wassermanagement

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Die mallorquinische Inselgemeinde Calvià will sich gemeinsam mit der Hotelgruppe Meliá Hotels International und dem auf Wassernutzung spezialisierten Unternehmen Veolia für besseres Wassermanagement einsetzen.

Die Gemeinde Calvià im Südwesten Mallorcas will mit einem neuen Pilotprojekt ihre Strategie für ein nachhaltigeres Wassermanagement vorantreiben. Dafür wurde Mitte Juli eine Zusammenarbeit mit Meliá Hotels International und dem Unternehmen für Wasseraufbereitung und Energiegewinnung Veolia angekündigt, die es ermöglichen soll, Ressourcen effizienter wiederzuverwenden und damit ganz gezielt Landschaften wie das Feuchtgebiet Prat de Magaluf zu schützen.

Im Zentrum des neuen Projekts steht das Hotel de Mar Gran Meliá im Ortsteil Illetes, an dessen Beispiel gemessen werden soll, wie sich der Einsatz von wiederaufbereitetem Wasser auf den Verbrauch von Frischwasser auswirkt. Ziel ist es, durch die dadurch gewonnenen Erkenntnisse den Wasserverbrauch weiter zu optimieren und das Modell skalierbar auch für andere Inselorte und darüber hinaus weitere Standorte im Mittelmeerraum nutzbar zu machen.

Für Calvià ist das Projekt ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsweisenden Wasserstrategie auf einer Insel, die regelmäßig von Wasserknappheit betroffen ist. Der Bürgermeister von Calvià, Juan Antonio Amengual, betonte: „Unsere Gemeinde und diese Gemeindeverwaltung haben sich in den letzten Jahren für die Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser eingesetzt“, eine Initiative, der sich immer mehr Unternehmen anschließen. „Nun lassen sich diese Effekte zudem messen und zertifizieren“.

Amengual verweist auch vor diesem Hintergrund auf zahlreiche Aktionen, mit denen die kommunalen Umweltschutzmaßnahmen im Projekt Calvià 2000 diverse Maßnahmen zur Wiederverwendung von Wasser auf den Weg gebracht haben. Durch die Inbetriebnahme und Optimierung von Anlagen zur Wasserwiederaufbereitung würde nicht nur langfristig der Wasserfußabdruck des Tourismussektors verbessert, sondern auch langfristig dafür gesorgt, dass sich natürliche Feuchtgebiete, etwa der gefährdete Prat de Magaluf, erholen können.

Dabei bringen alle drei Kooperationspartner jeweils ihre individuellen Erfahrungswerte in die Zusammenarbeit ein. Die Hotelgruppe steuert Informationen zu Verbrauchswerten aus der Praxis bei, während die Gemeindeverwaltung von Calvià Daten zur Wasseraufbereitung liefert. Von Veolia kommt die technische Expertise zur Auswertung und Zertifizierung dieser Daten, was über die konkreten Ergebnisse hinaus auch eine Vorlage aufzeigen soll, wie andere Mittelmeerdestinationen ähnliche Ergebnisse erzielen können.

Gemessen wird das auf Basis von Vorgaben der Initiative Act4Water, die systematische Zertifizierungen zum Thema Wasserverbrauch vornimmt und Firmen und Organisationen damit Vergleichswerte an die Hand gibt, um ihren Wasserverbrauch zu kontrollieren und zu optimieren. Damit soll transparent sichtbar werden, welche Auswirkungen gezielte Maßnahmen haben. Darüber hinaus werden Daten geliefert, die ermöglichen, Strategien in einem größeren, internationalen Rahmen umzusetzen. Laut Angaben der Gemeinde sei die Zusammenarbeit in dieser Form die erste ihrer Art, die die Stärken einer öffentlichen Verwaltung mit privatwirtschaftlichen Unternehmen auf strategische Art und Weise bündelt.

Weitere Informationen über Calvià finden Sie unter www.calvia.com


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