Reisekonzern Tui erwartet Rückkehr in die Gewinnzone Ein Logo der Tui AG ist vor einem Gebäude der Konzernzentrale auf einem Schild zu sehen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Reisekonzern Tui erwartet Rückkehr in die Gewinnzone

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Der weltgrößte Reisekonzern Tui rechnet nach der Corona-Krise wieder mit schwarzen Zahlen.

Dank der starken Nachfrage nach Urlaubsreisen dürfte der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) in diesem Geschäftsjahr (per Ende September) «signifikant positiv» ausfallen, kündigte Tui-Chef Fritz Joussen bei der Vorlage der Zwischenbilanz am Mittwoch an. Im branchentypisch schwachen Winterhalbjahr konnte der Konzern seinen Verlust bereits deutlich verringern, und für den Sommer erwartet Joussen fast so viele Urlauber wie im Vorkrisenzeitraum.

Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März erzielte Tui einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro, mehr als sechsmal so viel wie im lockdowngeprägten Vorjahreszeitraum. Der um Sondereffekte bereinigte operative Verlust schrumpfte um mehr als die Hälfte auf rund 604 Millionen Euro. Unter dem Strich halbierte sich der auf die Aktionäre entfallende Fehlbetrag auf 720 Millionen Euro. Auch die Nettoverschuldung sank weiter. Aus Sicht des Vorstands ist damit die Basis geschaffen, um weitere Kreditlinien der Staatsbank KfW aus der Corona-Krise zurückzugeben und die Beteiligung des Staates zu verringern.


Quelle:dpa
Bildquelle: Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild


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Alexandra Bergerhausen
Alexandra Bergerhausen ist Herausgeberin der Touristiklounge und seit vielen Jahren in den Bereichen Medien, Kommunikation und Netzwerke tätig. Mit einem besonderen Gespür für Menschen, Marken und Branchentrends begleitet sie die Entwicklungen in der Tourismus- und Reisebranche. In ihren Beiträgen berichtet sie über aktuelle Themen, interessante Persönlichkeiten, Destinationen und Veranstaltungen. Dabei verbindet sie journalistische Inhalte mit persönlichen Einblicken und einem starken Netzwerk innerhalb der Branche. Ihr Ziel ist es, Menschen, Unternehmen und Ideen sichtbar zu machen und den Austausch innerhalb der Tourismuswirtschaft aktiv zu fördern.

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