Die Fernakademie für Tourismus und Hospitality erweitert ihr Kursangebot um den Fernkurs „Geprüfter Tourismusfachwirt (IHK)“. Der Abschluss ist bundesweit staatlich anerkannt und im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Niveau 6 eingestuft – gleichwertig mit einem Bachelor.
Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus Reisebüro, Hotellerie, Veranstalterbranche und Destinationen, die im Zuge der wieder wachsenden Reisenachfrage mehr Verantwortung übernehmen wollen.
„Die Reiselust der Menschen ist zurück, an qualifizierten Fach- und Führungskräften mangelt es der Branche jedoch vielerorts“, so Monika Klapper, Leiterin der Fernakademie für Tourismus und Hospitality. „Wer im Reisebüro, im Hotel, beim Veranstalter oder in der Destination mehr Verantwortung übernehmen will, braucht neben Branchenwissen vor allem kaufmännisches Handwerkszeug. Genau das vermittelt der neue Lehrgang.“
Sechs Handlungsbereiche mit direktem Praxisbezug
Die Prüfungsordnung gibt sechs Handlungsbereiche vor, die der Lehrgang eins zu eins abbildet:
- Unternehmensführung und -entwicklung
- Betriebswirtschaftliche Bewertung und Steuerung von Geschäftsprozessen
- Personalführung und -entwicklung
- Gestaltung des Marketingprozesses
- Qualitäts- und Projektmanagement
- Leistungserstellung im Tourismus
Statt Theorie auf Vorrat kalkulieren Teilnehmende ein Reiseprodukt, steuern ein Veranstaltungsprojekt und führen ein Team durch die Hochsaison – die Inhalte sind unmittelbar auf den touristischen Arbeitsalltag zugeschnitten.
Der Fernkurs dauert 18 Monate bei rund 10 Stunden Lernaufwand pro Woche, startet jederzeit und ist staatlich geprüft und zugelassen. Die Betreuungszeit lässt sich kostenlos um bis zu 12 Monate verlängern. Die Kursgebühr liegt bei 3.300 Euro, zahlbar in monatlichen Raten von 183,33 Euro; die IHK-Prüfungsgebühr wird separat von der zuständigen Kammer erhoben.
Förderung senkt die Kosten deutlich
Arbeitsuchende können den Fernkurs über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters bis zu 100 Prozent finanzieren lassen – die Fernakademie ist AZAV-zugelassen. Für alle anderen Teilnehmenden greift das Aufstiegs-BAföG: 50 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss übernommen, die andere Hälfte lässt sich optional über ein zinsgünstiges KfW-Darlehen finanzieren. Nach bestandener Prüfung erlässt der Bund 50 Prozent des offenen Darlehens – in der Gesamtrechnung tragen Teilnehmende damit rund ein Viertel der Kosten selbst.
IHK-Prüfung mit optionaler Vorbereitung
Geprüft wird schriftlich und mündlich bei der zuständigen IHK; die Fernakademie bereitet auf Wunsch zusätzlich mit einer Prüfungssimulation vor. Zur Prüfung zugelassen wird, wer eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt:
- Ausbildung in der Tourismuswirtschaft (drei Jahre) plus ein Jahr Berufspraxis
- Andere kaufmännische oder verwaltende Ausbildung plus zwei Jahre Berufspraxis
- Sonstige anerkannte Ausbildung plus drei Jahre Berufspraxis
- Ohne Ausbildungsabschluss plus fünf Jahre Berufspraxis
Die Berufspraxis muss zu den Aufgaben eines Tourismusfachwirts passen; eine individuelle Einschätzung der Zulassung ist auf Anfrage möglich.
Weitere Informationen und Kursdetails:
www.tourismus-fernakademie.de/weiterbildungen/gepruefter-tourismusfachwirt-ihk/
Über die Fernakademie für Tourismus und Hospitality
Die Fernakademie für Tourismus und Hospitality ist eine spezialisierte Bildungseinrichtung für die berufsbegleitende Weiterbildung in den Bereichen Tourismus und Hospitality. Das Angebot besteht aus praxisorientierten und von der ZFU zugelassenen Fernkursen, die auf die aktuellen Anforderungen des Tourismusmarktes zugeschnitten sind.
www.tourismus-fernakademie.de
info@tourismus-fernakademie.de
