Dreidimensionaler Druck in der Tourismusbranche

Der 3D Druck ist auch in der Tourismusbranche präsent

Der 3D Druck ist einer der Technologie-Trends der Stunde. Kaum ein Industriezweig kann noch auf die innovative Fertigungsmethode verzichten. Selbst im Tourismus ist der dreidimensionale Druck präsent – auch wenn es oftmals gar nicht zu erkennen ist.

Wie der 3D Druck funktioniert

Eine Maschine schichtet Plastik aufeinander und formt damit ein Objekt. Das ist eine extreme Kurzfassung davon, wie der 3D Druck funktioniert. In Wahrheit beginnt der Prozess am Computer, nämlich bei der Erstellung einer CAD-Datei. Sie beinhaltet den Bauplan für das Druckvorhaben, dem der Drucker anschließend folgen soll. Das Plastik, das das Gerät verteilt, hat die Form dünner Fäden. Diese werden erhitzt, bevor sie auf die Oberfläche aufgetragen werden. Sind sie abgekühlt, dann ist das gewünschte Objekt fertig. Aufgrund der simplen Funktionsweise lassen sich mit einem 3D Drucker zahllose Projekte realisieren. Wer auf der Suche nach einem Anbieter für den 3D Druck Wien ist, der wird etwa bei 3D Hubs fündig. Das Unternehmen hat auch diverse andere Fertigungsverfahren im Programm. So bietet es zum Beispiel die Massenproduktion per Spritzdruck an oder erstellt Frästeile im CNC-Fräser.

Leicht und sparsam dank gedruckter Teile

Wenn 3D Drucker im Tourismusbereich zum Einsatz kommen, dann merken die Reisenden in der Regel gar nichts davon. Ein wichtiges Anwendungsgebiet ist zum Beispiel der Bau von Flugzeugen. Immer mehr Teile werden ausgedruckt, was sich positiv auf das Gewicht des Flugzeugs und somit auch auf den Kerosinverbrauch auswirkt. Der 3D Druck senkt zudem die Herstellungskosten für die Einzelteile und damit für die gesamte Produktion. Dank dieser Ersparnis ist es vor allem Billigfluglinien möglich, die Preise für ihre Tickets weiterhin niedrig zu halten.

Passgenaue Einlegesohlen für die Skischuhe

Ein Anwendungsgebiet, in dem Touristen direkt vom dreidimensionalen Drucken profitieren, ist zum Beispiel die maßgeschneiderte Herstellung von Skischuhen. Wer sich im Winterurlaub gerne auf die Piste begibt, der weiß, dass die Schuhe in einigen Standardgrößen verliehen oder verkauft werden. Es kommt allerdings nicht selten vor, dass sie schlecht am Fuß sitzen und deshalb auf Dauer Schmerzen bereiten. Das Schweizer Unternehmen Tailored Fits druckt daher Einlegesohlen für Skischuhe aus, die nach den genauen Maßen des Kunden gefertigt sind. Dafür werden zunächst die Füße gescannt und so vermessen. Anschließend macht sich der 3D Drucker an die Arbeit und produziert Sohlen, auf denen das Skifahren auch nach Stunden noch angenehm ist. Der Besitzer kann die Sohlen fortan immer in den Skiurlaub mitnehmen und gegen die Exemplare in den Leihschuhen austauschen.


Bildquelle: Pixabay


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