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Kreuzfahrtsaison in Hamburg gestartet

Kreuzfahrtsaison in Hamburg gestartet

Nach monatelanger Corona-Zwangspause ist die Kreuzfahrtsaison nun auch in Hamburg gestartet.

Die «Hanseatic nature» der Reederei Hapag-Lloyd Cruises legte am Dienstagabend vom Kreuzfahrtterminal in Altona zu einer einwöchigen Reise ab, die zu den norwegischen Fjorden führt. Kreuzfahrten ab Hamburg sind nach den jüngsten Lockerungsbeschlüssen des Senates erst seit wenigen Tagen wieder möglich. Kurzfristig wird das Kreuzfahrtgeschehen dort noch nicht wieder volle Fahrt aufnehmen.

Tui Cruises hatte kurzfristig ab 11. Juni von Hamburg aus geplante Reisen nach Kiel verlegt. Begründet wurde dies damit, auf den Kurzreisen noch mehr Vielfalt entlang der Fahrtroute bieten zu können. Abfahrten ab Kiel gen Skandinavien ersparen den Gästen die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal. Ab Juli will Tui Cruises wieder Abfahrten ab Hamburg anbieten, wenn die westeuropäischen Häfen sich für Kreuzfahrtschiffe öffnen. Auch Aida Cruises plant nach früheren Angaben, von Juli an neben Kiel und Rostock-Warnemünde wieder ein Kreuzfahrtschiff in Hamburg zu stationieren. MSC Cruises plant dagegen in dieser Sommersaison nach eigenen Angaben keine Abfahrten ab Hamburg.

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Die deutsche Premiere für die Kreuzfahrtsaison war bereits am Pfingstwochenende in Kiel. Nach dem ersten Corona-Schock und dem sommerlichen Neustart 2020 sowie dem neuerlichen Lockdown im Herbst ist das der zweite Anlauf, mit dem die Reedereien an den langjährigen Kreuzfahrtboom anknüpfen wollen.

Passagiere und Besatzungen müssen sich an strenge Hygiene- und Sicherheitsregeln halten; so werden die Schiffe geringer als üblich ausgelastet. Corona-Tests sind Pflicht. An Bord gelten Abstandsregeln und Maskenpflicht. Statt am Buffet zu stehen, wird den Gästen das Essen am Tisch serviert.

Bei 2,6 Millionen Passagieren und rund 6,6 Milliarden Euro Umsatz (2019) hängen nach Angaben des Branchenverbands Clia hierzulande rund 48.000 Arbeitsplätze direkt an der Kreuzfahrtbranche – von Zulieferern bis zu Werften indirekt aber viel mehr.


Quelle:dpa
Bildquelle: Axel Heimken/dpa


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