Kreuzfahrtsaison in Rostock-Warnemünde geht zu Ende Der Luxusliner «Mein Schiff 1» von Tui Cruises macht im Ostseebad fest. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Kreuzfahrtsaison in Rostock-Warnemünde geht zu Ende

Kreuzfahrt

Mit dem Anlauf der Mein Schiff 1 von Tui Cruises am Dienstag in Rostock-Warnemünde ist eine schwierige Kreuzfahrt-Saison zu Ende gegangen.

Wie der Hafen am Dienstag bestätigte, verlief beim Saisonabschluss alles nach Plan. Es war der letzte von insgesamt 47 Anläufen, bei denen laut dem Hafen-Betreiber in dieser Saison 100.000 Passagiere von Bord gegangen sind. Das waren deutlich weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019, als mit 196 Schiffen noch gut 600.000 Menschen nach Warnemünde kamen.

Dennoch zeigte sich Hafen-Geschäftsführer Jens Scharner zufrieden: «In der Ostsee gehörten wir zu den wenigen Häfen, die überhaupt Anläufe von Kreuzfahrtschiffen verzeichnen konnten.» Wie es im Jahr 2022 weitergehen werde, könne angesichts der aktuellen Corona-Situation noch nicht seriös beurteilt werden.

Die FDP-Bundestagsfraktion zeigte sich besorgt: «Mit dem Ende der Saison 2021 wird uns die missliche Lage der Kreuzfahrtindustrie bitter vor Augen geführt. Knapp drei Viertel weniger Anläufe und eine halbe Million weniger Passagiere im Vergleich zu 2019 sind ein harter Schlag für die Branche», sagte Hagen Reinhold, Vorsitzender der FDP-Landesgruppe Ost.


Quelle: dpa
Bildquelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa


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Alexandra Bergerhausen
Alexandra Bergerhausen ist Herausgeberin der Touristiklounge und seit vielen Jahren in den Bereichen Medien, Kommunikation und Netzwerke tätig. Mit einem besonderen Gespür für Menschen, Marken und Branchentrends begleitet sie die Entwicklungen in der Tourismus- und Reisebranche. In ihren Beiträgen berichtet sie über aktuelle Themen, interessante Persönlichkeiten, Destinationen und Veranstaltungen. Dabei verbindet sie journalistische Inhalte mit persönlichen Einblicken und einem starken Netzwerk innerhalb der Branche. Ihr Ziel ist es, Menschen, Unternehmen und Ideen sichtbar zu machen und den Austausch innerhalb der Tourismuswirtschaft aktiv zu fördern.

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